Biopolymernetzwerk Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

 

Netzwerk

Das Biopolymernetzwerk bei der FNR

Biobasierte Polymere bilden vor dem Hintergrund knapper werdender fossiler Ressourcen und dem damit verbundenen Preisanstieg einen aufstrebenden Markt und werden in Zukunft zu einem mengenmäßig relevanten Bestandteil unserer Wirtschaftskreisläufe.

Vor dem Hintergrund des Beitrags nachwachsender Rohstoffe zur Lösung anstehender wirtschafts-, umwelt- und gesellschaftsrelevanter Probleme hat allein das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in den letzten Jahren knapp 300 Projekte in den Bereichen der Herstellung, Verarbeitung und Verwendung von biobasierten Werkstoffen gefördert. Darunter auch Vorhaben, die die Etablierung der Werkstoffe am Markt unterstützen wie z.B. die Biopolymerdatenbank (www.materialdatacenter.com), die eine Vielzahl am Markt erhältlicher Biopolymere einschließlich ihrer Eigenschaften aufführt. Flankiert wurden die Projekte durch eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit und Verbraucher- und Fachinformation.

Dies hat dazu geführt, dass sich einige Produkte auf Grundlage von biobasierten Werkstoffen auf dem Markt befinden (z.B. Teile für Innenraumausstattung von Automobilen), eine Vielzahl von Produkten kurz vor der Markteinführung steht (z.B. verschiedene Verpackungen) bzw. sich in der Entwicklung befindet (z.B. Schäume für den Bau). 

Dabei treffen diese innovativen Produkte in den verschiedenen Bereichen auf einen Markt mit etablierten Wertschöpfungsketten und feststehenden Rahmenbedingungen. Hier wurden in der Vergangenheit rechtliche Regelungen, Kriterien für die öffentliche Beschaffung, Entsorgungspfade etc. in einer Zeit etabliert, wo sich biobasierteWerkstoffe nicht bzw. nur in geringem Maße auf dem Markt befanden. 

Hier setzt die Arbeit des Biopolymernetzwerkes bei der FNR an.

Unterstützt wird das Biopolymernetzwerk durch einen Beirat, der als beratendes und Impuls gebendes Gremium fungiert. Er setzt sich aus 8 Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammen:

  • Dr. Erwin Baur / M-Base GmbH
  • Prof. Dr. Hans-Josef Endres / IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe Hochschule Hannover
  • Dr. Hans-Jürgen Froese / Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft BMEL
  • Prof. Dr. Andreas Künkel / BASF SE
  • Dr. Sabine Lindner / Plastics Europe e.V.
  • Hasso von Pogrell / European Bioplastics e.V.
  • Prof. Dr. Klaus-Dieter Vorlop / BMEL Senatsarbeitsgruppe "Nachwachsende Rohstoffe"

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